Die in Calp ansässige NGO „Visió sense fronteres“ (Sehblindheit ohne Grenzen) plant in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Calp eine neue Kampagne zur Vorbeugung und Behandlung vermeidbarer Blindheit. In diesem Fall wird er zum ersten Mal in das Flüchtlingslager Kakuma in Kenia reisen, eines der größten der Welt, in dem fast 300.000 Flüchtlinge und Asylsuchende untergebracht sind.
Die Expedition wird vom 10. bis 21. April in dieses Lager reisen und aus drei Augenärzten, zwei Krankenschwestern, einem Anästhesisten, drei Optometristen und einem Freiwilligen bestehen.
Sie erhielten Unterstützung von der humanitären Organisation Embracing the World in Kenia sowie von zwei einheimischen Krankenschwestern, die mit der Suche nach Patienten mit Katarakten beauftragt wurden. Es gibt im Lager zwei Krankenhäuser, allerdings gibt es dort keine Augenärzte, sondern nur eine Krankenschwester mit einigen Kenntnissen auf diesem Gebiet.
Das Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten Kenias beherbergt Flüchtlinge und Asylsuchende, hauptsächlich aus dem Südsudan und Somalia, aber auch aus anderen afrikanischen Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo, Burundi, Sudan und Äthiopien. Die meisten von ihnen sind vor Krieg, Gewalt und Verfolgung in Ostafrika und am Horn von Afrika geflohen.
Der Plan von „Visió sense fronteres“ besteht darin, 300 Augen zu operieren und „diesen Menschen so durch eine einfache und für jeden Bürger der Entwicklungsländer zugängliche Operation die Möglichkeit zu geben, ihr Sehvermögen wiederzuerlangen und ihre Lebensqualität so weit wie möglich zu verbessern“, sagte Isabel Signes, die Koordinatorin dieser NGO.






