Die Bürgerplattform Salvem la Vall hat das Ministerium für Umwelt, Infrastruktur, Territorium und Wiederaufbau aufgefordert, im Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Territorialen Aktionsplans für die Agrar- und Kulturlandschaften des Weinbaus in der Region Valencia einen „echten und verbindlichen“ Beteiligungsprozess mit den Bürgern zu fördern.
Die Gruppe ist der Ansicht, dass die Entwicklung dieses vom Consell (der valencianischen Regierung) geförderten Instruments die direkte Einbeziehung der Bewohner der betroffenen Gebiete, insbesondere in Regionen mit einer starken Weinbautradition wie der Marina Alta, umfassen sollte. Konkret fordert die Plattform eine stärkere Beteiligung im Bereich der Tal des Pops und die Ländereien von Teulada-Moraira.
In ihrem Schreiben an das Regionalministerium wirft Salvem la Vall mehrere Fragen zur Ausgestaltung des künftigen Katalogs und des Instruments zum Schutz der valencianischen Weinlandschaften auf. Die Organisation ist der Ansicht, dass eine öffentliche Befragung nicht ausreicht, um die Ziele für die Landschaftsqualität festzulegen, die den wirksamen Erhalt dieser Gebiete gewährleisten würden.
Daher schlägt es die Organisation von Workshops Partizipative Prozesse in den beteiligten Gemeinden sind unerlässlich, um dem Prozess gemäß den Anhängen I und II der regionalen Stadtplanungsordnung mehr Glaubwürdigkeit und Gültigkeit zu verleihen. Aus ihrer Sicht ist es grundlegend, den Umfang der Raum- und Stadtplanung zu definieren und die operativen Möglichkeiten des Plans zu klären.
Die Plattform fordert die Generalitat außerdem auf, gemeinsam mit den Gesellschaft Die Zivilbevölkerung konzentriert sich auf die Gebiete, die sich durch ihre produktiven, landschaftlichen, ökologischen und territorialen Werte auszeichnen. Auf Grundlage dieser Zusammenarbeit plädiert das Projekt für die Festlegung spezifischer Ziele zur Landschaftsqualität für jedes Gebiet und die Definition der notwendigen Maßnahmen zu deren Erreichung. Dies würde eine präzise Zonierung und die Regulierung von Nutzungen ermöglichen, die mit Landwirtschaft und Umweltschutz vereinbar sind.
Salvem la Vall betont, dass das Vall de Pop als eine einzige geografische und ökologische Einheit verstanden werden muss, die aus funktionaler, ökologischer und visueller Sicht eng miteinander verbunden ist. In diesem Zusammenhang warnen sie davor, dass nur eine umfassende Planung die Umsetzung von Nutzungen und Aktivitäten verhindern kann, die den Charakter der Landschaft beeinträchtigen könnten, und die Entwicklung einer grünen Infrastruktur ermöglicht, die mit den territorialen und städtebaulichen Plänen im Einklang steht.
Die Organisation ist zudem der Ansicht, dass der künftige Flächennutzungsplan eine Analyse der Auswirkungen des Klimawandels auf diese Landschaften sowie Anpassungsmaßnahmen beinhalten sollte. Sie fordert unter anderem, festzulegen, welche Anlagen und Parameter für die jeweiligen Bodentypen zulässig sind, weinbaulich kompatible Nebennutzungen zu regeln und das Straßennetz so zu organisieren, dass die Erreichbarkeit gewährleistet ist, ohne die Landwirte zu beeinträchtigen.
Trotz ihrer Bedenken begrüßt Salvem la Vall die Initiative des Consell, sofern das Endergebnis den Schutz dieser Gebiete aufgrund ihres landschaftlichen, kulturellen und ökologischen Wertes wirksam gewährleistet. Die Plattform weist darauf hin, dass es in der Region Beispiele für Landnutzung gibt, die ihrer Ansicht nach diesen Prinzipien widersprechen und unter Beteiligung der Bürger überprüft werden sollten. Der neue Flächennutzungsplan bietet ihrer Meinung nach die Chance, in diese Richtung zu gehen.






