MEINUNG | Lasst uns Calpe verteidigen
Die lokale Regierung der PSOE, Compromís und Wir sind Calpe Der Stadtrat wird ein externes Unternehmen mit der Entwicklung eines Wohnungsbauplans für Calpe beauftragen. Dieses Unternehmen wird verpflichtet, eine Vorstudie zur kritischen Wohnungssituation in Calpe durchzuführen und anschließend Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Wir sind der Ansicht, dass eine politische Partei, wenn sie zur Wahl antritt, mehr oder weniger klar darüber sein muss, was sie tun oder welche politischen Maßnahmen sie umsetzen will, wenn sie an der Regierung ist.
Darüber hinaus haben Stadt- und Wohnungsfragen in Calpe eindeutig Priorität. Überraschenderweise beauftragen sie zwei Jahre nach ihrer Wahl nun ein externes Unternehmen mit der Arbeit, die sie eigentlich schon längst hätten erledigen sollen. Was stand denn in ihren Programmen? Dass sie externe Hilfe bei der Ideenfindung für einen Wohnungsbauplan in Anspruch nehmen würden? Wurden sie dafür gewählt? Und verlangen sie dafür 48.000 Euro?
Seit 2019 fordern wir eine Überprüfung des Generalplans unserer Gemeinde, doch uns wird stets die Möglichkeit verweigert, ihn zu beurteilen. Wir bedauern, dass unsere Vorschläge ständig abgelehnt und dann teilweise auf ihre eigene Weise, verspätet und schlecht auf den Weg gebracht werden.
Das Problem ist komplex; Lösungen können nicht leichtfertig angeboten werden, da uns konkrete Daten fehlen. Wer jedoch seit Jahren in Calpe lebt, sollte zumindest wissen, wo er anfangen muss und welche Variablen berücksichtigt werden müssen. Aber er weiß es nicht einmal.
Unter anderem müssen wir verstehen, dass wir, wenn wir weiterhin am Massentourismusmodell festhalten, das die Nachfrage nach Touristenunterkünften drückt und die Preise in die Höhe treibt, weiterhin mit demselben Problem konfrontiert sein werden. Zusammen mit der Tatsache, dass der Sektor weder hohe Einkommen noch hohe Gehälter generiert, verschärft dies das Problem des Zugangs zu Wohnraum.
Wir müssen uns auch mit den bestehenden Mängeln in der öffentlichen Versorgung befassen, etwa bei der Müllabfuhr, der Reinigung, den Parkmöglichkeiten, der Abwasserentsorgung usw. sowie bei den Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Theoretisch könnten wir zwar bezahlbaren Wohnraum schaffen, aber ohne Schulen, ohne Parkplätze und ohne Müllabfuhr.
Das Thema sollte ausschließlich als „Wohnungsbauplan“ und nicht als „Plan oder Überprüfung des Stadtmodells“ mit dem größtmöglichen Umfang behandelt werden. Urbanismus, der Tourismusöffentliche Dienstleistungen educaciónGesundheitswesen, Verkehr usw. – das ist Geldverschwendung.
Leider scheint es angesichts ihrer Tendenz, ständig Arbeit an andere zu delegieren, so, als würden sie bei Wahlen antreten, um in Parteien Verschiedenes, aber die wichtigen Dinge überlassen sie anderen. Und obendrein bezahlen wir sie und die anderen auch noch. Null Managementfähigkeiten.






