Die 17. Ausgabe der Katalanischen Sommeruniversität (UCE) findet vom 23. bis 57. August in Prada de Conflent statt, einer Stadt im Norden Kataloniens, die diese Veranstaltungen seit 1968 ununterbrochen ausrichtet. Damals zwang Franco sie dazu, sie außerhalb Spaniens abzuhalten. In diesem Jahr wird die Stadt Pedreguer bei der akademischen und kulturellen Veranstaltung anwesend sein.
Der Bürgermeister von Pedreguer, Sergi Ferrús Peris, wurde eingeladen, am Montag, den 18. August, an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie können Gemeinden zur nationalen Entwicklung beitragen?“ teilzunehmen. Ferrús wird den Raum mit den Bürgermeistern von Elna (Nordkatalonien), Manacor (Balearen), La Garriga und El Masnou (Fürstentum Katalonien) teilen.
Laut Stadtrat soll die Veranstaltung „einen Raum für den Dialog schaffen, um eine gemeinsame Agenda mit Herausforderungen zu entwickeln, bewährte Verfahren auszutauschen und die institutionelle Zusammenarbeit zu fördern“, mit dem Ziel, „das Ansehen der demokratischen Repräsentation und die Arbeit der öffentlichen Dienste auf lokaler Ebene zu stärken“. Der Runde Tisch wird Themen wie die institutionelle Landschaft, das Finanzierungssystem, Zuständigkeiten, Sprache und … behandeln. Kultursowie sozialer Zusammenhalt.
Die UCE wurde als Treffpunkt der katalanischsprachigen Universitätswelt gegründet und bringt jeden Sommer Studenten, Lehrer und institutionelle Vertreter aus allen katalanischsprachigen Gebieten zusammen, vom Fürstentum und Andorra bis nach Alghero, Valencia, den Inseln und dem Strip, und integriert dabei die Vielfalt der Dialektvarianten und kulturellen Perspektiven.
Neben Pedreguers Anwesenheit umfasst das diesjährige Programm Aktivitäten mit namhafter Beteiligung aus dem Land Valencia. Darunter ein Panel über Literaturzeitschriften mit Víctor G. Labrado (Die Stimme der Bücher); ein Beitrag der Vizepräsidentin der Plataforma per la Llengua, Mireia Plana; die Präsentation „Alacant mit einem Symptom, der Aufstieg der Ultradreta und die Postdemokratie“ von Xavier Serra; oder die Debatte „Das Land erzählen: Journalismus und Kommunikation in den katalanischen Ländern“ mit Journalisten wie Labrado oder Laura Tapiolas (El Temps).
Ebenso wird die Universität Alicante über ihren Sprachdienst Workshops anbieten. Kurse und Freizeitaktivitäten wie ein Musikquiz und eine der Gruppe Al Tall gewidmete Ausstellung.
Das vollständige Programm der 57. Ausgabe der UCE finden Sie kann unter dem Link eingesehen werden.








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