Neue EU-Führerscheinregeln: 17-Jährige können einen Führerschein haben Neue EU-Führerscheinregeln: 17-Jährige können einen Führerschein haben
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Neue EU-Führerscheinregeln: 17-Jährige können einen Führerschein haben

22 Oktober 2025 - 09: 42

Das Europäische Parlament hat am Dienstag die Aktualisierung der Vorschriften zur Regelung des Führerscheins in der Europäischen Union bestätigt, mit dem Ziel, erhöhen die Verkehrssicherheit y tödliche Unfälle reduzieren, die nach Angaben des Parlaments jedes Jahr fast 20.000 Menschenleben auf Europas Straßen fordern.

Fahranfänger und begleitetes Fahren

Zum ersten Mal werden europäische Normen eine Mindestprobezeit Zwei Jahre für Fahranfänger, denen bei schweren Verstößen, wie etwa Fahren unter Alkoholeinfluss oder Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, härtere Strafen drohen.

Ebenso wird es erlaubt sein, dass die 17-Jährige einen Führerschein der Klasse B erwerben, sofern sie bis zum 18. Lebensjahr in Begleitung eines erfahrenen Erwachsenen fahren.

Um das zu bekämpfen Mangel an BerufskraftfahrernNach der neuen Regelung können 18-Jährige einen Lkw-Führerschein (Klasse C) und 21-Jährige einen Bus-Führerschein (Klasse D) erwerben, sofern sie über einen Nachweis über die fachliche Eignung verfügen.

Neue Ausbildungs- und Prüfungsanforderungen

Zukünftige Fahrer müssen bestehen umfassendere Tests, die unter anderem Kenntnisse über die Risiken des toten Winkels, Fahrerassistenzsysteme, sicheres Öffnen von Türen und die Gefahren der Ablenkung durch die Nutzung von Mobiltelefonen beinhalten. Darüber hinaus werden Schulungen zum Koexistenz mit gefährdeten Benutzern der öffentlichen Straße.

Die Europaabgeordnete Jutta Paulus (Grüne, Deutschland), Berichterstatterin für den Richtlinienentwurf zum Führerschein, betonte, dass „die Richtlinie die neuer digitaler FührerscheinDie Bürger haben aber auch die Möglichkeit, eine physische Karte zu wählen. Kurse „Die Schulungsprogramme werden den Schwerpunkt stärker auf die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern legen.“

Gültigkeit und medizinische Kontrollen

Führerscheine für Motorräder und Autos werden eine Gültigkeit von fünfzehn Jahren, wobei die Mitgliedstaaten diese Gültigkeit auf zehn Jahre verkürzen können, wenn die Karte auch als nationaler Personalausweis dient. Für Lastkraftwagen und Busse beträgt die Gültigkeit fünf Jahre. Personen über 65 Jahren können einer regelmäßige medizinische Untersuchungen oder häufiger Auffrischungskurse.

Vor dem Erhalt oder der Erneuerung ihrer Fahrerlaubnis müssen sich die Fahrer einer obligatorische ärztliche Untersuchung mit Sehtests und Herz-Kreislauf-Fitnesstests. Die EU-Länder können diese Prüfung durch ein nationales Selbstbewertungssystem für Auto- und Motorradfahrer ersetzen.

Eine digitale Karte für die gesamte Union

Der neue Rechtsrahmen legt fest, dass die digitaler Führerschein, das über Mobiltelefone zugänglich ist, wird sich schrittweise in der gesamten EU durchsetzen. Fahrer haben jedoch weiterhin das Recht, einen physischen Führerschein zu beantragen, der „unverzüglich“ und in der Regel innerhalb von höchstens drei Wochen ausgestellt werden muss.

Entzug der Genehmigung und grenzüberschreitende Sanktionen

Die Entscheidungen von Entzug oder Aussetzung Um die Einhaltung der Führerscheinvorschriften in der gesamten EU zu gewährleisten, werden die Mitgliedstaaten die gleichen Vorschriften einhalten. Die Behörden müssen unverzüglich alle Strafen bekannt geben, die sich aus schwerwiegenden Verstößen ergeben, beispielsweise aus Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, der Beteiligung an tödlichen Unfällen oder einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 50 km/h.

Matteo Ricci (S&D, Italien), Europaabgeordneter und Verantwortlicher für die Richtlinie über Fahrverbote, sagte: „Heute geben wir eine wichtiger Schritt nach vorne „Wir verbessern die Verkehrssicherheit. Durch die Einführung klarerer und zeitnaherer Kriterien für den Entzug der Fahrerlaubnis bei schweren Verstößen schützen wir nicht nur verantwortungsbewusste Fahrer, sondern die gesamte Gemeinschaft.“

Inkrafttreten und Ziele

Die neuen Regeln treten in Kraft zwanzig Tage später seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union. Die EU-Länder haben drei Jahre Zeit, um ihre nationalen Rechtsvorschriften anzupassen, und ein weiteres Jahr für die vollständige Umsetzung.

Diese Reform ist Teil der Verkehrssicherheitspaket von der Europäischen Kommission im März 2023 vorgestellt, mit dem das Ziel der „Vision Zero“ vorangetrieben werden soll, d. h. null Todesopfer im Straßenverkehr der EU bis 2050.

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