La Vall de Gallinera eröffnet Wohnkolonien in ehemaligen Schulhäusern, um der Abwanderung entgegenzuwirken La Vall de Gallinera eröffnet Wohnkolonien in ehemaligen Schulhäusern, um der Abwanderung entgegenzuwirken
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La Vall de Gallinera eröffnet Wohnkolonien in ehemaligen Schulhäusern, um der Abwanderung entgegenzuwirken

22 März 2024 - 15: 04

Die Gemeinde Vall de Gallinera hat in ihrem Kampf gegen die Abwanderung mit der Eröffnung von Siedlungen in Benissili und Alpatró einen Schritt nach vorne gemacht. Das Hauptziel dieser von der lokalen Regierung geförderten Initiative besteht darin, der Landflucht entgegenzuwirken und genügend Attraktionen anzubieten, um diese Situation umzukehren.

Mit der Unterstützung der Local Action Group (GAL) und LEADER-Fördermitteln konnten drei kommunale Häuser in Benissili und Alpatró, die sich in einem heruntergekommenen Zustand befanden, saniert werden. Diese ehemaligen Wohnheime für örtliche Schullehrer wurden komplett renoviert und in Coliving-Räume umgewandelt.

Der Begriff Coliving bezeichnet das Zusammenleben und den Erfahrungsaustausch bei kurz- oder mittelfristigen Aufenthalten. Coliving richtet sich in erster Linie an junge Berufstätige, Unternehmer, Künstler, Studenten und Telearbeiter und bietet einen flexiblen und erschwinglichen Lebensstil voller Vorteile.

Im Gegensatz zum Co-Housing ist das Coliving auf kurze Zeiträume ausgelegt und dient als Durchgangsort für eine bestimmte Zeit und als Startplattform für diejenigen, die daran teilnehmen. Dieses gemeinschaftliche Wohnmodell zielt darauf ab, junge Unternehmer im selben Gebäude zusammenzubringen, um ihre berufliche Entwicklung zu fördern.

Das erste Pilotprojekt prüft die Möglichkeit, Studierende unterschiedlicher Leistungsstufen aufzunehmen. Ausbildung im Zusammenhang mit der Entwicklung ihrer Ausbildungspraktiken und Forschungsaktivitäten im ländlichen und gebirgigen Umfeld dieser Gemeinschaften.

Um diese Initiative zu stärken, haben der Stadtrat von Vall de Gallinera und das Interuniversitäre Institut für lokale Entwicklung der Universität Valencia eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese Vereinbarung zielt darauf ab Förderung des Wissenstransfers in entvölkerten Gebieten und Aufwertung des lokalen Territoriums als Quelle lebenswichtiger Erfahrung und Wissen.

Das IIDL wird durch sein Schulungsangebot und seine Erfahrung in der lokalen Entwicklung die Rekrutierung von Talenten gewährleisten, die sich für die Realität des Gebiets einsetzen. Unter anderen Begünstigten Doktoranden der lokalen Entwicklung können auf diese Möglichkeiten zugreifen, wie im Fall von Hugo aus Godella, dem ersten Praktikanten in einer von Alpatrós Siedlungen.

Mit dieser neuen Arbeitsrichtung setzt der Stadtrat von Vall de Gallinera sein Engagement im Kampf gegen die Entvölkerung und die Wiederbelebung ländlicher Gebiete fort.

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Klassifiziert in: Gesellschaft, Colivings, Gallinera-Tal
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