Die in Calp ansässige Nichtregierungsorganisation Visió sense Fronteres ist kürzlich von einer neuen Kampagne zur Blindheitsprävention in Kenia zurückgekehrt, in deren Rahmen sie insgesamt 235 Kataraktoperationen in Iten, einer Stadt im Westen des afrikanischen Landes.
Das Ärzteteam und die vorgestellten Fälle der Kampagne
Das für diese humanitäre Mission nach Kenia entsandte Ärzteteam bestand aus zwei Augenärzten, zwei Krankenschwestern, zwei Optikern und einer OP-Assistentin. Unter den operierten Patienten befanden sich auch komplexe Fälle, wie beispielsweise der einer jungen Frau aus 17-jährige Ein junger Mann litt an beidseitigem Grauen Star, der sich aufgrund einer unkontrollierten Diabeteserkrankung, die zu einem starken Sehverlust geführt hatte, rasch entwickelt hatte. Auch er wurde operiert. 19-jährige mit Katarakt an einem Auge und Schielen.
Der Kampf gegen die Blindheit in Kenia
Visió sense Fronteres führt jährlich ein bis zwei Kampagnen in Kenia durch, einem afrikanischen Land, in dem der Mangel an Augenärzten und die unzureichende Ausrüstung für Eingriffe zu einer sehr geringen Abdeckung von Erkrankungen wie Katarakt führen. Schätzungen zufolge liegt die Operationsrate in Kenia bei etwa 500 Interventionen pro Million Einwohner pro Jahreine Zahl, die deutlich niedriger ist als die 11.000 Diese Fälle werden auch in Ländern wie Spanien verzeichnet. Die NGO weist darauf hin, dass Katarakte weltweit die häufigste Ursache für reversible Erblindung sind.
Wie schon in früheren Ausgaben hat der Stadtrat von Calp bei den Solidaritätsaktionen mit Visió sense Fronteres zusammengearbeitet und deren Arbeit zur Verhütung von Blindheit auf internationaler Ebene unterstützt.










