Die Fontilles Foundation, eine renommierte valencianische Einrichtung mit mehr als 120 Jahren Erfahrung in der Betreuung schutzbedürftiger Gruppen, hat eine Umgestaltung ihres historischen Sanatoriums San Francisco de Borja durchgeführt. Dieser symbolträchtige Ort in der Marina Alta wurde in einen sozialen und sanitären Komplex für die Pflege älterer und schutzbedürftiger Menschen mit funktionaler Vielfalt umgewandelt.
Das Ferrís-Krankenhaus, das bis Mitte 2022 der mittel- und langfristigen Krankenhausversorgung gewidmet war, wurde einer umfassenden Renovierung unterzogen und wurde zum Ferrís-Zentrum für funktionale Vielfalt. Sein Spezialgebiet liegt in der Aufmerksamkeit und Pflege von Menschen mit Hirnschäden, was ihn zu einem Maßstab macht.
Die Fontilles-Stiftung verfügt über einen reichen Geschichte Mit einem starken Engagement für die Gemeinschaft. Seit seiner Gründung im Jahr 1902 in der Gemeinde Vall de Laguar hat das Sanatorium auf die dringenden gesundheitlichen und sozialen Probleme hunderter Leprakranker reagiert. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Komplex zu einer Institution, die mehr als 3.000 Menschen aus ganz Spanien willkommen hieß und ihnen die Möglichkeit bot, ein erfülltes und würdevolles Leben ohne Verstecken zu führen. Zudem bot er ihnen Berufsausbildung, Freundschaften und ein familiäres Umfeld.
Als 1982 die wirksame Behandlung gegen Lepra entdeckt wurde, passte die Stiftung ihre Aktivitäten schrittweise an andere soziale und gesundheitliche Probleme in ihrem Umfeld an und setzte ihr Engagement für Menschen, die von Lepra und anderen vernachlässigten Krankheiten betroffen sind, durch Kooperationsprojekte fort. International. In diesem Sinne betreut das Geriatriezentrum Borja seit 1998 ältere Menschen mit unterschiedlichem Bedarf an körperlicher oder geistiger Abhängigkeit mit 84 Plätzen für Bewohner und einem Tageszentrum mit 12 Plätzen.
Das neue Ferrís-Zentrum für funktionale Vielfalt, das von der Generalitat zur Betreuung von Menschen mit funktionaler Vielfalt zugelassen wurde, erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von 2.100 Quadratmetern und verfügt über 51 Einzelräume. Davon wurden 44 seit November 2022 mit dem Ministerium für Gleichstellung und inklusive Politik vereinbart und sind insbesondere der Behandlung von Patienten mit Hirnschäden gewidmet. Hier erhalten die Bewohner eine individuelle Sozial- und Gesundheitsversorgung durch ein multidisziplinäres Team aus 60 hochqualifizierten Fachkräften.
José Manuel Amorós, der Generaldirektor der Fontilles-Stiftung, brachte stolz zum Ausdruck: „Einhundertzwanzig Jahre nach seiner Gründung ist Fontilles weiterhin Teil der Lösung, geht auf Bedürfnisse ein und verbessert das Leben der Menschen, denen wir dienen.“
Neben dem Schwerpunkt auf funktionaler Vielfalt beherbergen die historischen Einrichtungen von Fontilles weiterhin das Referenzzentrum für Lepra. Hier leben weiterhin Menschen, die einst mit dieser Krankheit konfrontiert waren, und werden ambulant behandelt. So bleibt die Unterstützung erhalten, die die Stiftung seit mehr als einem Jahrhundert kennzeichnet.






