Der Himmel über der Marina Alta bot am Montag erneut ein ungewöhnliches Bild mit Wolken und ungewöhnlichen Farbtönen. Laut dem Klimalabor der Universität Alicante gibt es dafür zwei Gründe: Der Staub aus der Sahara wird nun von Rauch der schweren Brände begleitet, die den Westen und Nordwesten der Iberischen Halbinsel verwüsten.
„Der Rauch der großen und schrecklichen Brände, die weite Teile der Iberischen Halbinsel verbrennen, breitet sich nach Osten aus und bedeckt den Himmel über den Mittelmeerländern und Frankreich“, erklärt das Labor.
🛰 Eine Abfolge von Tagesbildern des Meteosat-Satelliten, die deutlich den Rauch der Brände auf der Iberischen Halbinsel zeigen.
15.-17. August. pic.twitter.com/T3Hr4XJa1G– AEMET (@AEMET_Esp) August 18, 2025
Experten weisen darauf hin, dass dieser Umstand dazu führen könnte, dass die Temperaturen in der Region unter die erwarteten Werte fallen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wettervorhersage schlecht ist. Die staatliche Wetteragentur (AEMET) hat erneut eine rote Warnung vor extremer Hitze im Süden Alicantes herausgegeben, wo die Höchsttemperaturen in der Vega Baja und im südlichen Bajo Vinalopó 43 bis 44 °C erreichen könnten.
Die Marina Alta liegt außerhalb des Bereichs mit der höchsten Alarmstufe, bleibt aber unter orangefarbener Warnung (erhebliches Risiko aufgrund hoher Temperaturen). Daher wird erwartet, dass die Temperaturen in den Küstenvor- und Binnengebieten der Region 40 °C erreichen oder überschreiten.
Angesichts dieses Szenarios empfehlen die Behörden, Aktivitäten im Freien während der Spitzenzeiten des Tages zu vermeiden und extreme Vorsichtsmaßnahmen gegen die Brandgefahr zu treffen, die in Waldgebieten weiterhin sehr hoch oder extrem sein wird.
Darüber hinaus gilt ab morgen Folgendes: Ausbildung In den Bergregionen werden Gewitter mit häufigen Blitzen, starken Windböen und vereinzelten Schauern erwartet. „Hoffen wir, dass diese Tage ohne größere Zwischenfälle verlaufen“, so das Klimalabor.






