Das Krankenhaus von Dénia hat die erste Herzexplantation bei kontrollierter Asystolie durchgeführt. Diese Technik ermöglicht die Organspende nach irreversiblem Kreislaufstillstand bei Patienten, bei denen die Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen vereinbart wurde.
Dies erfordert die Einhaltung eines sehr präzisen klinischen Protokolls, das die gleichzeitige Zusammenarbeit verschiedener Teams und die Koordination innerhalb sehr enger Zeitvorgaben erfordert.
Die Asystolieextraktion stellt einen bedeutenden Fortschritt in der nationalen Spendenstrategie dar und erweitert das Profil potenzieller Spender, da sie die Entnahme von Organen ermöglicht, die zuvor nicht in den Transplantationskreisläufen enthalten waren.
Der Eingriff wurde gemäß den Standards der National Transplant Organization (ONT) durchgeführt, die die Protokolle validiert, die Verfahren autorisiert und das Netzwerk der beteiligten Krankenhäuser verwaltet.
Das Explantationsteam des Dénia-Krankenhauses besteht aus rund 2023 medizinischen Fachkräften. Seit XNUMX wird die Gruppe von den Anästhesistinnen Clara Dosset und Luisa Rivera sowie der Krankenschwester Mari Paz Ivars koordiniert.
Das Team ist für die Aktivierung von Protokollen, die Beurteilung der Durchführbarkeit der Spende, die Abwicklung administrativer Verfahren, die Koordinierung der Übertragung externer Geräte und die Überwachung aller klinischen Phasen des Prozesses verantwortlich.
Im Jahr 2024 erhielt das Krankenhaus von Dénia Spenden von 43 Patienten, 8 davon mit mehreren Organtransplantationen.
Die Teamleiter betonen, wie wichtig es ist, den Wunsch zur Organspende ausdrücklich zu äußern und bedanken sich für die Großzügigkeit der Spender und ihrer Familien. Die Patientenverfügung und der Organspendeausweis erleichtern den Prozess erheblich, wobei im letzteren Fall der Wille der Angehörigen im Vordergrund steht.
Patientenverfügungen
In der Autonomen Gemeinschaft Valencia können Patientenverfügungen über die Patientenversorgungs- und Informationsdienste (SAIP) in Gesundheitszentren formalisiert werden.
Mit diesem Dokument kann jeder seine Entscheidung, Organspender zu werden, sowie weitere Anweisungen bezüglich seiner medizinischen Versorgung in Situationen, in denen er nicht für sich selbst sprechen kann, schriftlich festhalten.
Ihre Registrierung erleichtert bei Bedarf die Konsultation von medizinischem Fachpersonal und vereinfacht die Verfahren rund um die Spende, indem sie Zweifel ausräumt und die emotionale Belastung der Familien verringert.







