Das Krankenhaus von Dénia setzt eine bahnbrechende und weniger invasive Technik zur Behandlung von Lungenthromboembolien ein. Das Krankenhaus von Dénia setzt eine bahnbrechende und weniger invasive Technik zur Behandlung von Lungenthromboembolien ein.
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Das Krankenhaus von Dénia setzt eine bahnbrechende und weniger invasive Technik zur Behandlung von Lungenthromboembolien ein.

August 04 von 2025 - 10: 17

Das Gesundheitsministerium Dénia hat eine minimalinvasive Technik zur Behandlung von Lungenthromboembolien eingeführt, die die Sicherheit des Verfahrens deutlich verbessert und Krankenhausaufenthalte verkürzt. Die neue Technik, die in der interventionellen Radiologie des Krankenhauses durchgeführt wird, verwendet mehrfach perforierte Katheter in Kombination mit Ultraschallenergie, um eine gezielte Thrombolyse durchzuführen.

Dieses innovative Verfahren stellt eine Alternative zur herkömmlichen systemischen Thrombolyse dar, bei der hohe Dosen fibrinolytischer Medikamente intravenös verabreicht werden, was ein hohes Blutungsrisiko, insbesondere im Gehirn, birgt. Im Gegensatz dazu ermöglicht die neue Technik die Verabreichung niedrigerer Alteplase-Dosen direkt an die Stelle des Thrombus, wodurch Nebenwirkungen minimiert werden.

Eine Lungenthromboembolie ist eine ernste Erkrankung, die durch die Verstopfung der Lungenarterien durch Blutgerinnsel verursacht wird und die Sauerstoffversorgung und die hämodynamische Funktion des Patienten beeinträchtigt. Sie tritt besonders häufig bei älteren Menschen oder Menschen mit Begleiterkrankungen wie Krebs, Fettleibigkeit oder längerer Bettruhe auf.

Dr. Carolina Gutiérrez Ramírez, interventionelle Radiologin und Leiterin des klinischen Teams, das diesen Eingriff durchführt, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die Koordination mit anderen Diensten ist von entscheidender Bedeutung, denn wenn im Krankenhaus selbst klinische Anzeichen festgestellt werden, die mit einer Lungenthromboembolie vereinbar sind, wird eine Lungen-Computertomographie (CT)-Angiographie durchgeführt. Wenn sich die Diagnose bei einem Hochrisikopatienten bestätigt, wird dieser auf die Intensivstation verlegt, wo der Eingriff beginnt.“

Der Eingriff beginnt mit einem minimalen, drei Millimeter langen Schnitt in der Leiste, über den die rechte Oberschenkelvene erreicht wird. Von dort aus werden Katheter durch die Herzhöhlen geführt, bis sie die Hauptäste der Lungenarterien erreichen. Diese Geräte erfüllen eine Doppelfunktion: Sie senden Ultraschallwellen aus, die den Thrombus zertrümmern, und geben Alteplase lokal ab.

Patientenprofil

Durch die lokale Anwendung des Medikaments konnte die Zahl der Patienten, die von der Behandlung profitieren können, erhöht werden. Derzeit kann es auch in postoperativen Situationen, bei Schwangeren und bei Personen eingesetzt werden, die aufgrund ihres hohen Blutungsrisikos bisher ausgeschlossen waren. Im Krankenhaus von Dénia wurde es bereits bei tiefen Venenthrombosen eingesetzt, insbesondere bei jungen Patienten mit ausgedehnten Thrombosen in den unteren Extremitäten.

In diesen Fällen besteht das Ziel darin, das postthrombotische Syndrom zu verhindern, eine langfristige Komplikation, die die Gehfähigkeit einschränken kann. Bisher wurden vier Fälle von tiefer Venenthrombose mit positiven Ergebnissen behandelt, sodass die Patienten innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff ihre Mobilität wiedererlangten.

Darüber hinaus ist das Verfahren anpassbar: Wenn nach der ersten Behandlungsphase noch Restthromben vorhanden sind, kann eine mechanische Thrombektomie mit einem anderen Katheter durchgeführt werden, der diese direkt absaugt.

Der Einschnitt ist minimal, etwa drei Millimeter in der Leiste, was eine schnelle Genesung ermöglicht. Die meisten behandelten Patienten mussten nicht mehr fünf bis sieben Tage auf der Intensivstation verbringen, sondern konnten bereits am nächsten Tag auf die Station verlegt werden.

Seit Einführung dieser Technik wurden im Krankenhaus fast dreißig Fälle behandelt. Die Ergebnisdaten zeigen, dass 90 % der Patienten die Intensivstation in weniger als 48 Stunden verlassen konnten.

Actualmente, cuatro Krankenhäusern In der Region Valencia verfügen folgende Krankenhäuser über diese Technik: das Doctor Balmis General Hospital, das General Hospital of Castellón, das La Fe Hospital in Valencia und das Dénia Hospital.

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