Das Pego Youth Forum fördert die unternehmerische Kreativität von 18 jungen Menschen. Das Pego Youth Forum fördert die unternehmerische Kreativität von 18 jungen Menschen.
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Das Pego Youth Forum fördert die unternehmerische Kreativität von 18 jungen Menschen.

Mai 28 von 2025 - 08: 00

Im Rahmen des 5. Pego-Jugendforums, das von der Jugendabteilung des Stadtrats organisiert wurde, tauchte eine Gruppe von 18 jungen Einwohnern von Pego am vergangenen Freitagnachmittag in eine transformierende Erfahrung ein: Sie verwandelten fünf Träume in realisierbare Projekte. Anhand fiktiver Profile, die von realen Situationen aus dem Jugendleben inspiriert sind, setzen die Teilnehmer das im Laufe des Tages erworbene Wissen über die Grundlagen des Unternehmertums in die Praxis um.

Während der Sitzung nahmen die jungen Leute an einem speziell für das Forum konzipierten Informationspanel teil, bei dem es um Werkzeuge, Ressourcen und wichtige Grundsätze für das Unternehmertum ging. Geleitet von dieser Grundlage arbeiteten sie als Team daran, Lücken, Chancen und institutionelle Unterstützung zu identifizieren, die sie zur Erreichung ihrer Ziele nutzen konnten.

Unter den vorgeschlagenen Träumen stach Tonis Traum besonders hervor; der 19-Jährige hatte sich zum Ziel gesetzt, seinen ersten Beschäftigung und unabhängig sein; Islam, 18, strebte danach, sich ehrenamtlich zu engagieren und an internationalen Austauschprogrammen teilzunehmen; Miriam, 20, wollte Psychologie im Fernstudium studieren und ihr eigenes Unternehmen gründen; Alex, 24, verkaufte bereits T-Shirts online und träumte davon, seine Marke zu einem großen Unternehmen auszubauen; und Carla, 27, wollte in ihrer Stadt eine Bio-Konditorei eröffnen.

Das Forum bot jungen Menschen nicht nur die Möglichkeit, Lösungsvorschläge für diese Herausforderungen zu unterbreiten, sondern unterstrich auch die Bedeutung institutioneller und assoziativer Unterstützung sowie kontinuierlicher Weiterbildung als Grundpfeiler für die Verwirklichung neuer beruflicher Projekte.

Verónica Deambrosio, Gründerin und Trainerin der Marina Alta School of Young Entrepreneurs (EJE), betonte während des Forums die Notwendigkeit, kritisches Denken bei jungen Menschen zu fördern. „Wir verbringen 70 Prozent unseres Lebens mit Arbeit, und wenn uns diese Arbeit nicht begeistert, ist es unwahrscheinlich, dass sie zu einem Lebensprojekt wird“, bemerkte er. Er betonte außerdem, dass „der Markt König ist“, weshalb es wichtig sei, im Vorfeld Recherchen durchzuführen, sich über die eigenen Beweggründe für die Gründung eines Unternehmens im Klaren zu sein und die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen. Er merkte auch an, dass es „kein Nullrisiko gibt: Jede Investition birgt ein gewisses Risiko.“

Alicia Carbonell, Technikerin beim Stadtrat von Pego und Leiterin der lokalen Entwicklungsagentur im CREAMA-Büro, erläuterte die ersten Schritte bei der Erstellung eines Businessplans. Diese reichen vom Verfassen eines Anschreibens für Fördermittelanträge über die Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsstudie und eines Marketingplans bis hin zur Personalbedarfsanalyse. Carbonell wies darauf hin, dass jedes Projekt mindestens 20 % Eigenkapital aufweisen müsse, obwohl CREAMA Mikrokredite bis zu 30.000 € mit einer sozialen Komponente von 6 % anbiete. Sie hob außerdem hervor, dass… Hilfe mit dem Ziel, die Einstellung von Mitarbeitern zu fördern.

Vom Jugendverband Unternehmer Marina Folqués von der Region Marina Alta (JOVEMPA) betonte die Bedeutung von Kooperationstreffen und Netzwerkräumen. „Diese Netzwerke fördern die Schaffung von Synergien, ermöglichen den Erfahrungsaustausch und tragen zu einem besseren Verständnis der Geschäftspraktiken bei“, hob sie hervor. Sie plädierte außerdem für den Ausbau der Infrastruktur, beispielsweise durch Coworking-Spaces, um den aufstrebenden Wirtschaftssektor zu stärken.

Die Stadträtin für europäische Projekte, Laura Castellà, nutzte die Veranstaltung, um zwei jugendorientierte Initiativen vorzustellen, die durch das Erasmus+-Programm über INJUVE gefördert werden. Der Schwerpunkt dieser Initiativen liegt auf der Digitalisierung und Modernisierung von Produktionsprozessen und eröffnet jungen Menschen neue Beschäftigungsmöglichkeiten.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichte Jugendrätin Paula Orihuel einen Abenteuerpreis an Andrea Català, den Gewinner der während der Veranstaltung stattgefundenen Tombola. Die Auszeichnung besteht aus einem Wassercanyoning-Erlebnis für zwei Personen als Symbol für Unternehmergeist und persönliche Leistung.

Klassifiziert in: Gesellschaft, Jugendforum, pego
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