Die Guardia Civil hat einen 23-jährigen Mann festgenommen, der beschuldigt wird, in einer Villa in einem Wohngebiet in Calp eine Marihuanaplantage betrieben zu haben. Bei der Durchsuchung des Hauses beschlagnahmten die Beamten 350 blühende Marihuanapflanzen sowie ein voll ausgestattetes Indoor-Anbausystem.
Dem Festgenommenen wurde ein Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit im Zusammenhang mit Drogenanbau sowie ein weiterer Betrug im Zusammenhang mit Stromlieferungen vorgeworfen. Nach der Vorführung vor Gericht wurde das Untersuchungsgericht Nr. 3 von Dénia Er ordnete seine Freilassung unter Vorsichtsmaßnahmen an. Die Guardia Civil von Calpe setzt ihre Ermittlungen fort und schließt die Möglichkeit weiterer Festnahmen im Zusammenhang mit dem Fall nicht aus.
Wohnungsuntersuchung und Überwachung
Im Februar 2025 erfuhr die Ermittlungsabteilung der Guardia Civil von Calpe von der möglichen Existenz einer Marihuanaplantage in einem Haus der Stadt. Angesichts dieser Hinweise wurde die Operation Galakas gestartet, um die Ereignisse aufzuklären.
Die Agenten installierten Überwachungs- und Kontrollgeräte, die bestätigten, dass das Haus dauerhaft von einer einzigen Person bewohnt wurde, die für die Pflege und Instandhaltung der Plantage verantwortlich war.
Nachdem ausreichend Beweise gesammelt worden waren, führte die Guardia Civil eine Durchsuchung des Anwesens durch. Darin fanden sie ein Gewächshaus mit über 350 Marihuanapflanzen, ausgestattet mit modernster Technologie zur Optimierung ihres Wachstums.
Das Anbausystem verfügte über hochmoderne LED-Leuchten, Transformatoren, Klimaanlagen, Ventilatoren, Kohlefilter und ein automatisches Bewässerungssystem, was eine effiziente Pflanzenentwicklung unter kontrollierten Bedingungen ermöglichte.







