Fast hundert Calpines sind diese Woche im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum 100. Jahrestag der Fischergilde nach El Puerto de Santa María gereist, einer Stadt in Cádiz, einer Partnerstadt von Calp.
Die Delegation unter der Leitung des Bürgermeisters Anne Halle, hat die Stierkampfarena, die Basilika der Wunder und den Aranibar-Palast besucht und wurde im Rathaus von Bürgermeister Germán Beardo Caro empfangen. Darüber hinaus ist geplant, dass die Calpine-Delegation heute Abend an der Einweihung der offiziellen Beleuchtung der Frühlingsmesse und des Weinfestes teilnimmt.
Die Wanderung der Calpines nach El Puerto de Santa María
Die Städte El Puerto de Santa María und Calp sind seit Oktober 1989 partnerschaftlich verbunden. Diese Partnerschaft wurde 2001 mit dem Besuch einer Delegation der El Puerto Corporation in Calp während der Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der 1990er-Jahre bekräftigt. Parteien der Moros y CristianosIm April 2002 reisten fast 200 Personen aus Calpe zum Hafen, um an den Veranstaltungen zur Festigung der Städtepartnerschaft teilzunehmen.
Beide Städte haben zahlreiche Verbindungen, da El Puerto de Santa María in den 20er, 30er und 40er Jahren das Ziel zahlreicher Calpines war, die nach Andalusien zogen, um im Fischereisektor der Region zu arbeiten. Aufgrund dieser Migrationsbewegungen leben zahlreiche Calpines oder Nachkommen von Calpines im Hafen.
So begann ein ständiger Strom von Familien von einem Ort zum anderen und eine Quelle von Arbeit und Reichtum, in der das Calpine-Kollektiv einen großen Stellenwert hatte. Die Seeleute von Calpine wurden wegen ihrer Arbeitsfähigkeit und guten Arbeit sehr geschätzt. Viele dieser Calpine-Familien kehrten zurück und andere ließen sich dauerhaft im Hafen nieder. Tatsächlich gibt es im Hafengebiet der Gemeinde Cádiz eine Gedenktafel, die an die Fischer aus Alicante erinnert und sie würdigt, die jahrzehntelang im Fischereisektor der Stadt gearbeitet haben.
Heute pflegen Calpines und Portuenses familiäre Bindungen, viele calpinische Nachnamen sind im Hafen geblieben, Nachnamen, die dort bereits als ihre eigenen identifiziert wurden. Fast 700 Kilometer trennen den Hafen von Santa María von Calp, aber aufgrund dieser Migrationsbewegungen gibt es zahlreiche sentimentale, historische und kulturelle Verbindungen zwischen beiden Städten.








