Der Stadtrat von Calp hat die Bereitstellung von 8.159.867,88 € aus dem Haushaltsüberschuss von 2025 zur Finanzierung eines umfassenden Pakets von Investitionen und Verbesserungen der städtischen Dienstleistungen im Jahr 2026 bekannt gegeben. Dieser Betrag wird zu den bereits im regulären Haushalt enthaltenen 3,6 Millionen € hinzugerechnet, wodurch sich die geplanten Gesamtinvestitionen für das laufende Jahr auf über 11 Millionen € belaufen.
Der Bürgermeister, Anne HalleIn einer Pressekonferenz verteidigte sie die Investitionsfähigkeit des Stadtrats und betonte die solide Finanzlage der Stadt. „Der Stadtrat von Calp hält sich an seinen Wirtschafts- und Finanzplan. Wir erfüllen die Haushaltsregeln und sind schuldenfrei“, erklärte sie.
Der Stadtrat verfügt über einen Haushaltsüberschuss von 35 Millionen Euro. Laut dem Stadtrat ermöglicht dieser Überschuss die Umsetzung neuer Projekte, ohne die Haushaltsstabilität zu gefährden. Sala erklärte dazu, dass der Stadtrat bis zu 20 Millionen Euro aus diesem Überschuss investieren könne.
Verteidigung der Wirtschaftspolitik und der Haushaltsausführung
Bei der Vorstellung des Haushaltsänderungsantrags verteidigte die Stadtverwaltung ihr Vorgehen gegen Kritik. Sala erklärte, die nicht vollständige Umsetzung des Jahreshaushalts sei nicht auf Misswirtschaft zurückzuführen, sondern auf die systembedingten Grenzen der öffentlichen Verwaltung, insbesondere im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens.
Laut Aussage des Bürgermeisters zählen zu den Faktoren, die die vollständige Umsetzung des Haushalts behindern, die Langsamkeit der Verwaltungsprozesse, die hohe Arbeitsbelastung der Vergabeabteilung und die Tatsache, dass Aufträge nicht vergeben werden, manchmal aufgrund mangelnden Geschäftsinteresses oder weil die Preise veraltet sind.
Infrastruktur und Beleuchtung: Mehr als eine Million für die Verbesserung von Wohnsiedlungen und Straßen
Bei dem Treffen erläuterte Sala die wichtigsten Investitionsbereiche für städtische Infrastruktur, öffentliche Straßen und Straßenbeleuchtung mit einem Budget von rund 1,09 Millionen Euro. Zu den geplanten Projekten zählt insbesondere ein Straßensanierungsplan. Wohnsiedlungen, mit 600.000 Euro, zuzüglich 179.049,83 Euro für spezifische Reparaturen an verschiedenen Straßen.
Im Bereich der Beleuchtung wird der Stadtrat 363.000 Euro in Urbanisationen wie Empedrola, Casanova oder Garduix investieren, zusätzlich zu 150.000 Euro für den Austausch der Leuchten gegen LED-Technologie in der Altstadt, eine Maßnahme, die von Subventionen profitieren könnte.
Der Plan umfasst außerdem 150.000 Euro für die Installation von Solarstraßenlaternen und 500.000 Euro für die Anpassung des Projekts Barranco del Quisi an die Anforderungen der Júcar River Basin Authority, die mit dem 2019 eingeweihten Parkplatz zusammenhängt.
Kulturerbeerwerb und Tourismus: fast 2,5 Millionen in strategischen Projekten
Das Gebiet der städtischen Gebäude, des Kulturerbes und der Tourismus Hier wird eine der wichtigsten Investitionen konzentriert, nämlich 2,47 Millionen Euro.
Zu den bemerkenswertesten Maßnahmen zählt der Kauf des ersten Untergeschosses des Gebäudes Les Muralles in der Oltra-Einkaufspassage für 910.000 €. Die Räumlichkeiten sollen für städtische Einrichtungen genutzt werden; die endgültige Funktion – beispielsweise ein Jugendzentrum oder ein Gemeinschaftsraum – wird nach einem öffentlichen Beteiligungsverfahren festgelegt.
Ein weiteres wichtiges Projekt ist das Fremdenverkehrsamt im historischen Zentrum, für das eine Million Euro bereitgestellt wurden. Das Projekt wurde seit 2018 zweimal ausgeschrieben, fand aber in beiden Fällen keine Angebote.
Die Budgeterhöhung ist auf die Notwendigkeit zurückzuführen, den Vertragspreis an die aktuellen Marktbedingungen anzupassen. Zusätzlich werden 90.000 € für die Instandsetzung des bestehenden Tourismusbüros, 90.000 € für die Modernisierung des Bürgerzentrums, 60.000 € für die Digitalisierung des Stadtarchivs und 180.000 € für die Sanierung des Kinderspielplatzes Arco Iris bereitgestellt.
Erhöhte Sicherheit und verbesserte Mobilität
Der Investitionsplan sieht 225.000 € für Sicherheit und Katastrophenschutz vor. Die örtliche Polizei wird einen Geländewagen im Wert von 65.000 €, ein Zivilfahrzeug für den VIOGEN-Dienst im Wert von 57.000 €, diverse Ausrüstung im Wert von 38.370 € und einen Bootsanhänger im Wert von 3.630 € anschaffen.
Der Zivilschutz erhält seinerseits zehn TETRA-Terminals mit Mikrofonen für 17.000 € und neue Uniformen im Wert von 11.000 €. Was die Mobilität betrifft und educación Der Stadtrat plant, 15.000 Euro für die Schaffung eines sicheren Schulwegs bereitzustellen.
Strände, Barrierefreiheit und Tierschutz
Die Strände Die Umwelt wird eine Investition von rund 760.000 € erhalten. Eines der Hauptprojekte wird die Behebung der Probleme mit den Fußbädern sein, wofür ein Budget von 400.000 € vorgesehen ist. Diese Maßnahme erfordert die Koordination zwischen der Regionalregierung von Valencia, der Küstenbehörde und dem Stadtrat selbst.
Darüber hinaus werden 120.000 Euro für die Verbesserung der Zugänglichkeit des Strandes La Fossa bereitgestellt, und zwar durch die Installation einer Kabine, von Zelten und Gehwegen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Der Plan sieht außerdem 80.000 Euro für die Errichtung eines städtischen Katzenasyls und die Verwaltung von Katzenkolonien sowie 80.000 Euro für die Einrichtung eines Gymnastikbereichs in La Fossa vor.
Sport, Beschäftigung und Sozialhilfe
Das Gebiet von Sport Im Rahmen des sozialen Engagements werden knapp 1,7 Millionen Euro in verschiedene Projekte investiert. Dazu gehören die Erneuerung des Außenzauns des Sportkomplexes (ursprünglich veranschlagt auf 623.000 Euro), die Instandsetzung der Außenplätze (87.900 Euro) und die Erneuerung der Sitzplätze im Pavillon und auf dem Fußballfeld (36.000 Euro).
In sozialen Angelegenheiten wird der Rat den Plan fördern. Beschäftigung 2026, wobei 286.280 € für Gehälter und Sozialversicherungsbeiträge vorgesehen sind. Verschiedene weitere Maßnahmen sind ebenfalls geplant. Hilfe direkt an die Öffentlichkeit:
- Einzelhandelsgutschein: 250.000 Euro
- Transportzuschüsse für Studierende: 110.000 Euro
- Wohngeldzuschuss: 67.000 Euro
Darüber hinaus erhält das Zentrum La Serena Verbesserungen wie 12.000 Euro für die Verbesserung der Gehwege und 10.000 Euro für die Anmietung eines Kleinbusses für die Nutzer.
Ein Ideenwettbewerb zur Umgestaltung wichtiger Straßen
Zu den innovativsten Initiativen zählt die Auslobung eines Stadtplanungsideenwettbewerbs mit einem Preisgeld von 50.000 Euro zur Neugestaltung heruntergekommener städtischer Räume.
Die Vorschläge konzentrieren sich auf drei Bereiche:
- Portalstraße, bei der ein Preisgeld von 10.000 Euro ausgelobt ist, wo über eine mögliche vollständige oder teilweise Fußgängerzone diskutiert wird.
- Plaza Colón und Calle La Niña mit 20.000 Euro.
- Die Avenida Europa soll mit weiteren 20.000 Euro in einen Einbahn-Boulevard in Richtung des Felsens umgewandelt werden, wobei Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben.
Der Bürgermeister verteidigte das Potenzial dieser städtebaulichen Umgestaltungen. „Ich persönlich glaube, dass eine Fußgängerzone besser funktioniert als eine Straße mit Fahrzeugverkehr, aber wir hören uns alle Meinungen an und wissen, dass es unter Ladenbesitzern und Anwohnern unterschiedliche Ansichten gibt.“
Nachfrage nach dem Nachtzug und Ankündigung von Investitionen im Hafen
Das Regierungsteam hat außerdem angekündigt, in der heutigen Plenarsitzung einen Antrag einzubringen, mit dem gefordert wird, dass die valencianische Regierung den TRAM-Nachtverkehr, bekannt als Tramnochador, in den Monaten Juli und August auf die Region Marina Alta ausdehnt.
Stadtrat Guillermo Sendra erklärte, das Ziel sei es, stündlich einen Zug zwischen Dénia und Altea, um die nächtliche Mobilität zu verbessern. „Der Nachtbus verkehrt derzeit nur zwischen Alicante und Altea. Wir möchten, dass die Region Marina Alta im Juli und August mit einbezogen wird“, erklärte er. Laut dem Stadtrat würde der Service insbesondere jungen Menschen und Nutzern des regionalen Krankenhauses zugutekommen.
Der Stadtrat dementiert das Gerücht über die Kosten der „Nit de les Candeles“.
Während der Pressekonferenz versuchte die Stadtverwaltung auch, in den sozialen Medien kursierende Informationen über die Kosten der Veranstaltung „Nit de les Candeles“ richtigzustellen, die in einigen Beiträgen mit 70.000 Euro angegeben wurden. Sendra bezeichnete diese Zahl als falsch und legte die tatsächlichen Kosten der Veranstaltung dar.
Wie er erklärte, beliefen sich die tatsächlichen Kosten auf 4.295,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer, wovon auch die musikalischen Darbietungen abgedeckt waren. Theater und kulturelle Aktivitäten.
Die Stadtverwaltung kommt zu dem Schluss, dass die Verwendung eines Teils des Haushaltsüberschusses es ihr ermöglichen wird, sich zu stärken. Dienstprogramme, die Infrastruktur zu verbessern und die städtische Transformation von Calp voranzutreiben, ohne dabei auf Schulden zurückzugreifen.






