Calp beginnt mit dem Prozess zum Schutz seiner „großen grünen Lunge“ und zur Erlangung öffentlichen Landes. Calp beginnt mit dem Prozess zum Schutz seiner „großen grünen Lunge“ und zur Erlangung öffentlichen Landes.
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Calp beginnt mit dem Prozess zum Schutz seiner „großen grünen Lunge“ und zur Erlangung öffentlichen Landes.

02 Juli 2025 - 12: 43

Der Stadtrat von Calp wird der Plenarsitzung am kommenden Dienstag seinen Vorschlag zur Umnutzung der Baugebiete Garduix I und II, Pla Feliu I und II sowie Ráfol I und II vorlegen. Ziel ist die Umwidmung dieser Gebiete in Grünflächen und öffentliches Land. Dieses Projekt betrifft mehr als 300.000 Quadratmeter und erfordert eine strukturelle Änderung des Allgemeinen Stadtentwicklungsplans (PGOU).

Die sechs Sektoren befinden sich in einem Gebiet von Wohnsiedlungen Diese Wohngebiete sind seit dem Allgemeinen Stadtentwicklungsplan von 1998 als bebaubares Land ausgewiesen, obwohl sie in der Praxis seit 27 Jahren als unbebautes ländliches Gebiet gelten. Diese Situation ermöglicht gemäß den geltenden Bestimmungen ihre Umwidmung – eine Maßnahme, die der Stadtrat zur Stärkung seiner Nachhaltigkeits- und Flächennutzungsplanungsstrategie nutzen will.

Nach Angaben der lokalen Regierung beabsichtigt der Stadtrat, das Land durch eine finanzielle Entschädigung der Eigentümer durch Enteignung zu erwerben. Dabei wird das Land als ländliches Grundstück und nicht auf Grundlage nicht verwirklichter Entwicklungsrechte bewertet. Diese Formel vermeidet den Rückgriff auf den traditionellen Entschädigungsmechanismus durch Entwicklungseinheiten oder erhöhte Baukapazitäten in anderen Gebieten.

Das Leitungsteam hat vier Hauptgründe für diese Änderung des allgemeinen Stadtentwicklungsplans (PGOU) angeführt. Erstens die Erhaltung eines großen Waldgebiets in Garduix und Feliu, das in eine Grünzone umgewandelt werden soll; zweitens die Schaffung von Flächen in Ráfol, die für öffentliche Einrichtungen vorgesehen sind und Bildungs- und Kulturzwecken dienen sollen; Freizeit oder Sport.

Darüber hinaus sollen bestehende temporäre Nutzungen konsolidiert werden, wie beispielsweise das Gelände der Sekundarschule Les Salines, das trotz seiner Einstufung als grüne Zone vorübergehend für den Unterricht freigegeben wurde. Die Umwidmung wird seinen Status regeln und seine weitere Nutzung sicherstellen. Ebenfalls eingeschlossen ist das Grundstück, auf dem sich das Lager der General Services in Ráfol befindet, das zu einem Dienstleistungsgrundstück wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Vorschlags betrifft einen Abschnitt in der Nähe der Quisi-Schlucht in Ráfol, der derzeit als bebaubar eingestuft ist. Gemäß den PATRICOVA-Richtlinien wird dieser Bereich zu einer Grünzone umgestaltet, um die Integrität des Flussbetts zu schützen und das Hochwasserrisiko zu mindern.

Die Bearbeitung des Antrags begann im November des vergangenen Jahres mit der Erstellung eines Vorplans und eines ersten strategischen Dokuments durch die städtischen technischen Dienste. Darin werden die Merkmale der einzelnen Sektoren und der städtebauliche Bedarf der Gemeinde detailliert beschrieben. Beide Dokumente werden am Dienstag der Plenarsitzung vorgelegt und nach ihrer Genehmigung an die Territorialkommission weitergeleitet. Urbanism der valencianischen Regierung, der zuständigen Stelle für die Fortführung des Verfahrens.

„Dieser Vorschlag schützt nicht nur die natürliche Umwelt und verbessert die Lebensqualität in Calp, sondern markiert auch einen Wandel in der Stadtplanung der Gemeinde“, erklärte die Stadtverwaltung. Die Entscheidung stelle ein Bekenntnis zu einem nachhaltigeren Entwicklungsmodell und einem verantwortungsvolleren Umgang mit den verfügbaren Flächen dar.

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