Die Stadtverwaltung von Calp hat diese Woche durch das spezialisierte Unternehmen Gesfauna mit der Kontrolle von Wildschweinherden in der Gegend von Las Salinas begonnen. Gesfauna ist ein Unternehmen mit sozialem und ökologischem Zweck, das Dienstleistungen zur Kontrolle invasiver Arten anbietet, in diesem Fall großer Säugetiere in Sicherheitszonen von Stadtzentren.
Vor einigen Wochen begann das Unternehmen mit einer Vorstudie zur Verfolgung dieser Säugetiere, um eine Zählung durchzuführen. Anschließend wurde ein Fangplan mit einem in Spanien bahnbrechenden System umgesetzt, bei dem die Tiere in einem Hängekäfig gefangen werden, der selektive Fänge ermöglicht und durch eine Fernvideoüberwachung kontrolliert wird.
In den Käfigen wurden die Wildschweine unter tierärztlicher Aufsicht und mit einem tierleidvermeidenden Verfahren getötet. An dieser Maßnahme ist ein spezialisiertes professionelles Team beteiligt, das aus Umwelttechnikern und einem Tierarzt besteht, die mit der Zielart und ihren Gewohnheiten vertraut sind. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine eigene, auf Umweltthemen spezialisierte Rechtsabteilung. Durch all diese Maßnahmen wurde Tierleid vermieden.
Für das gesamte Verfahren liegen die entsprechenden Genehmigungen des Ministeriums vor. Neun Wildschweine wurden erlegt, allesamt ausgewachsene Tiere, zwei Männchen und sieben Weibchen. Es ist zu beachten, dass die Umsiedlung, also das Verbringen von Arten von einem Lebensraum zum anderen, in Spanien und der Europäischen Union verboten ist. Davon ausgenommen sind Tiere auf Jagdfarmen, die die Gesundheitsanforderungen erfüllen, wie z. B. auf Bauernhöfen.
Die örtliche Polizei und die Zivilschutz Calp. Der Stadtrat möchte betonen, dass durch diese Maßnahme Verkehrsunfälle, darunter auch Angriffe auf Personen - in der Gemeinde wurden bereits mehrere Fälle registriert - verhindert und gleichzeitig Umweltschäden oder die Übertragung von Krankheiten verhindert werden.






