An diesem Freitag fanden in El Poble Nou de Benitatxell zwei aufeinanderfolgende außerordentliche Plenarsitzungen statt. Was als eine von der REDcv-Gruppe einberufene Sitzung begann, um den Rücktritt des Bürgermeisters zu fordern, Miguel Ángel García, und die Ratsmitglieder Mayte Roldán und Jorge Pascual, endeten mit der einstimmigen Unterstützung aller Anwesenden für die Beantragung von Mitteln vom Provinzrat für die Umgehungsstraße CV-740. Der Antrag von REDcv wurde mit nur zwei Stimmen der zehn Anwesenden abgelehnt.
Die drei kommunalen Gruppen – Més Benitatxell, REDcv und die Volkspartei – stimmten einstimmig für diese Petition und brachten damit die Einheit der gesamten Stadt in einer historischen Forderung zum Ausdruck. Der Vorschlag umfasst folgende Aspekte: Poble Nou de Benitatxell lebt seit Jahrzehnten mit einer komplizierten Situation, die unhaltbar geworden ist. Aktuell hat sie Ausmaße angenommen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren: Mehr als 32.000 Fahrzeuge passieren die Stadt täglich auf den Provinzstraßen (CV-740 und CV-737), die als Verkehrsachsen zwischen den Gemeinden dienen, ohne wirkliche Anpassungen an die Sicherheit, Zugänglichkeit oder Bedingungen des städtischen Zusammenlebens. Dieser Verkehr, zu dem auch Schwerlast-Lkw gehören, fließt durch Straßen wie Padre Plácido oder Capelletes, deren Straßenabschnitte weniger als 4,5 Meter und deren Gehwege weniger als 75 cm breit sind, und zwar in Schul-, Wohn- und Geschäftsvierteln. Die Folge ist eine ständige Gefährdung der Fußgänger, häufige Staus und eine städtische Spaltung, die die Stadt spaltet.
El Poble Nou de Benitatxell beweist seit Jahrzehnten ein klares Zeichen Solidarität Als Teil des regionalen Straßennetzes diente diese Straße als natürliche Verbindung zwischen größeren Städten. Diese Funktion förderte die Vernetzung sowie die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung in diesem Teil der Marina Alta Region. Doch ebendiese Straße durchschneidet und teilt unser Stadtzentrum und verursacht dadurch Sicherheits-, Gemeinschafts- und Zugänglichkeitsprobleme, die die Anwohner viel zu lange ertragen mussten. Dieser historische Beitrag hat nun einen sehr hohen Preis für das Wohlbefinden unserer Nachbarn. Gleichzeitig möchten wir ein attraktives Reiseziel sein, nicht nur ein Ort, den man durchquert: ein Ort, der Besucher zum Erkunden, Flanieren und Erleben einlädt.
Die Reaktionsfähigkeit der Rettungsdienste – Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei – war aufgrund von Verkehrsbehinderungen mehrfach eingeschränkt. Diese Verzögerungen beeinträchtigen nicht nur den Alltag der Gemeinde, sondern auch die Mobilität in der gesamten Region. Sie beeinträchtigen den täglichen Verkehr, das Gesundheits- und Schulwesen sowie die Wirtschafts- und Tourismusaktivitäten in der Marina Alta. Darüber hinaus verhindern Lärm, Umweltverschmutzung und Unsicherheit die Schaffung hochwertiger öffentlicher Räume.
In den letzten Jahren hat die Stadt in nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen investiert, indem sie Fußgängerzonen ausgebaut, Ruhezonen und Park-and-Ride-Parkplätze geschaffen hat. Diese Maßnahmen haben zwar zu Fortschritten geführt, reichen aber nicht aus, wenn sie das eigentliche strukturelle Problem nicht angehen: den Bedarf an Infrastruktur, die den Durchgangsverkehr vom Stadtzentrum wegleitet.
Die erste Phase des Ringstraßenprojekts ist bereits geplant und ausgearbeitet. Es handelt sich um eine strategische Initiative, die vom Provinzrat von Alicante selbst als vorrangig anerkannt wurde. Gespräche mit Provinzvertretern zeigen eine positive Bereitschaft zur Umsetzung. Der entscheidende Schritt fehlt jedoch noch: die Bereitstellung von Haushaltsmitteln, die die Umsetzung ermöglichen. Ohne diese finanziellen Mittel bleibt das Projekt ungenutzt, während die Risiken und sozialen Schäden weiter zunehmen.
Aus all diesen Gründen fordert die Vollversammlung des Stadtrats von El Poble Nou de Benitatxell den Provinzrat von Alicante klar und verantwortungsvoll auf, ein angemessenes Budget für den Bau der Ringstraße bereitzustellen. Dies ist eine objektive, dringende und unaufschiebbare Notwendigkeit, um die Sicherheit, die lokale und regionale Mobilität sowie die Lebensqualität aller Bürger zu gewährleisten.
Die Plenarsitzung stimmte dem ebenfalls zu – mit den Ja-Stimmen von Herrn Benitatxell und Herrn … PPund die Enthaltung von REDcv – der Übertragung von Gemeindeland an den Provinzrat von Alicante für die Errichtung des lang erwarteten Kreisverkehrs an der gefährlichen Kreuzung Cansalades.






